Weizenmalz: wozu es in Backwaren dient (und warum es in Tarallini enthalten ist)

Sie haben „Weizenmalz“ auf dem Etikett gelesen und sich gefragt: Was ist das? Ist es Zucker? Warum wird es in Tarallini verwendet?

Das ist eine sehr häufige Frage, da Malz wie eine „mysteriöse“ Zutat wirken kann. In Wirklichkeit wird es in Backwaren aus sehr praktischen Gründen verwendet: Geschmack, Farbe und Aroma.

Kurz gesagt: Weizenmalz ist eine aus Weizen gewonnene Zutat, die dazu beitragen kann, mehr Aroma, eine ansprechendere Bräunung und einen ausgewogeneren Geschmack zu erzielen. Es ist kein „Trick“: Es ist eine Rezeptentscheidung.


Was ist Weizenmalz (einfach erklärt)

Malz entsteht aus gemälztem Getreide, d.h. aus Getreide, das einem Prozess unterzogen wurde, der bestimmte Zucker und nützliche Komponenten für das Backen zugänglich macht.

Wenn Sie Weizenmalz lesen, bedeutet dies, dass es aus Weizen stammt und daher Gluten enthält.

Auf dem Etikett kann es erscheinen als:

  • „Weizenmalz“
  • „Malzextrakt (Weizen)“
  • „gemälztes Weizenmehl“ (in einigen Fällen)

Wofür es in Backwaren verwendet wird

In trockenen und knusprigen Produkten (wie Tarallini) kann Malz vor allem aus drei Gründen nützlich sein.

1) Geschmack: runder, weniger „flach“

Malz kann eine leicht „wärmere“ Note hinzufügen, die den Teig harmonischer macht. Es soll nicht süß schmecken: Das Ziel ist oft, den Geschmack zu ausgleichen und ein vollständigeres Gefühl zu vermitteln.

2) Farbe: schönere Bräunung

Im Ofen können bestimmte Bestandteile des Malzes eine gleichmäßigere und appetitlichere Bräunung fördern. Es ist die „richtige“ Farbe, die man von einem gut gebackenen handwerklichen Produkt erwartet.

3) Geruch und Aroma

Bei Backwaren ist das Aroma entscheidend: Man öffnet die Packung und möchte sofort einen einladenden Geruch wahrnehmen. Malz kann zu einem aromatischeren und angenehmeren Ergebnis beitragen.

Praktisch: Malz ist oft eine typische Bäckerei-Zutat, die verwendet wird, um Teig und Backen einen zusätzlichen Kick zu verleihen.


„Aber ist Malz Zucker?“

Es hängt von der Form und Menge ab, aber ja: Malz ist mit der Präsenz von natürlichen Zuckern verbunden, die durch den Mälzungsprozess besser verfügbar gemacht werden.

Nichtsdestotrotz ist Malz in Tarallini normalerweise in kleinen Mengen vorhanden und dient nicht dazu, das Produkt süß zu machen, sondern vor allem dazu:

  • den Geschmack auszugleichen,
  • die Bräunung zu verbessern,
  • Geruch und Aroma zu bereichern.

Wenn Sie seine Wirkung beurteilen möchten, ist das Nützlichste nicht die abstrakte Idee von „Malz“, sondern:

  • die Nährwerttabelle zu lesen (Punkt „Zucker“),
  • und vor allem zu probieren: Ein gut gemachtes Tarallino sollte nicht süß sein.

Ist es eine „seltsame“ oder zu vermeidende Zutat?

Nein, an sich ist es keine „schlechte“ oder verdächtige Zutat. Wie immer zählen:

  • Transparenz auf dem Etikett,
  • korrekte Dosierungen,
  • die Gesamtqualität des Rezepts.

Die einzige wirkliche Vorsicht betrifft diejenigen, die:

  • Gluten meiden müssen (da es Weizen ist),
  • spezifische Allergien oder Unverträglichkeiten haben.

Warum wir bei Murgrà Weizenmalz verwenden

Wir bei Murgrà verwenden Weizenmalz, um Tarallini zu erhalten, die:

  • aromatischer sind,
  • eine schöne und gleichmäßige Bräunung haben,
  • einen ausgewogeneren Geschmack besitzen (ohne Grieß und Öle zu überdecken).

Zusammen mit:

  • Hartweizengrieß (Struktur und Knusprigkeit),
  • Olivenöl extra vergine (aromatische Note),
  • High-oleic Sonnenblumenöl (Gleichgewicht und Sauberkeit beim Backen),
  • gentechnikfreien Zutaten.

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